Blackout in Berlin
Anfrage:
1. Wie realistisch ist ein solcher Blackout in Stralsund?
2. Was sind die Lehren aus dem Berliner Blackout?
3. Wie kann und muß die Stralsunder Infrastruktur geschützt werden?
Begründung:
5 Tage ohne Strom, Heizung und Warmwasser. Der großflächige Stromausfall in Berlin zu Beginn des Jahres hat viele aufgeschreckt. Mehrere Tage ging nichts mehr. Der Blackout in Berlin hat deutlich gemacht, wie anfällig die Infrastruktur sein kann.
zu 1.:
Wie bereits in der Beantwortung der kleinen Anfragen 7.3, 7.4 und 7.5 ausgeführt, wird einAusfall dieser Dimension in Stralsund als unwahrscheinlich erachtet. Im Einflussgebiet derStadtwerke Stralsund ist eine angemessene Vorbeugung und Vorsorge getroffen.
zu 2.:
Aus Sicht der Stadtwerke Stralsund lässt sich ableiten, dass das Risiko von Sabotage imVergleich zu allgemeinen Störungen – wie Materialalterung oder versehentlicheBeschädigungen im Zuge von Baumaßnahmen – zunimmt. Der Weg, die Infrastruktur weiterzu sichern, ist richtig, aber ein vollständiger Schutz kann nicht gewährleistet werden. Füreine erfolgreiche Krisenbewältigung ist es deshalb unerlässlich, sich durch vorausschauendePlanung auf ein schnelles und fachkundiges Eingreifen vorzubereiten.
zu 3.:
Die Anforderungen zum Schutz der Stralsunder Infrastruktur unterliegen einerkontinuierlichen Optimierung und Verbesserung. Für Details wird auf die Antworten zu denkleinen Anfragen 7.3, 7.4 und 7.5. verwiesen. Herr Drescher erklrt, dass der Netzbereich der Stadtwerke 27001-zertifiziert sei. Die Hansestadt Stralsund sei nach seiner Kenntnis nicht BSI-zertifiziert.n
