zur Benennung einer Straße in der Hansestadt Stralsund nach Harald Lastovka

Stralsund, 01. Juni 2026 

Die Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE begrüßt den Vorschlag, eine Straße auf der nördlichen Hafeninsel nahe dem Ozeaneum nach Harald Lastovka zu benennen. Damit wird das kommunalpolitische Engagement und die langjährige Arbeit von Harald Lastovka als Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund gewürdigt. DIE LINKE sieht in der Straßenbenennung eine Erinnerung an einen verdienten Oberbürgermeister und ein Zeichen dafür, dass Engagement für die Stadt weiterhin anerkannt wird. Harald Lastovka hat während der herausfordernden Wendezeit die Verwaltungsstruktur an die neuen Bedingungen angepasst. Zudem prägte er erheblich die Entwicklung der Altstadt, sorgte für die Ansiedlung des Ozeaneums, förderte den Bau der Rügen Brücke und der Ortsumgehung und verbesserte die Infrastruktur. Besonders bedeutsam ist, dass Stralsund durch sein Wirken in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. „Viele der positiven Veränderungen, die wir heute erleben und auf die wir stolz sein können, gehen direkt auf sein Engagement zurück. Natürlich gab es in seiner Amtszeit auch Entscheidungen, die kritisch zu betrachten sind, wie der Verkauf des Klinikums und die Pläne bezüglich der Sparkasse. Doch für mich steht außer Frage, dass sein Gesamtverdienst und sein nachhaltiger Einfluss auf Stralsund deutlich überwiegen und die Stadt entscheidend vorangebracht haben.  Die Straßenbenennung ist für mich nicht nur ein Zeichen des Respekts gegenüber einem verdienten Oberbürgermeister, sondern auch ein Ausdruck dafür, dass politisches Engagement und Einsatz für das Gemeinwohl in Stralsund anerkannt und wertgeschätzt werden.  Ich unterstütze den Vorschlag aus voller Überzeugung und hoffe, dass die Bürgerschaft am 4. Juni diesem würdevollen Andenken zustimmt,“ so Marc Quintana Schmidt Vorsitzender der Fraktion Die Linke

DIE LINKE. für zukunftssichere Theater in der Region Vorpommern

Wir stellen fest, dass im Dezember 2017 der mehrjährige Irrweg zur Gründung eines Staatstheaters Nordost durch die Kultusministerin beendet wurde. Trotz erheblichen Zeit- und Mittelaufwandes für diese Zielstellung sind wesentliche Zukunftsfragen der Theater weiter ungelöst. Um diesen Zustand der ständigen Ungewissheit und Unsicherheit zu beenden, fordern wir das Land, die Gesellschafter und die kommunalen Entscheidungsträger auf, in Gesprächen auf Augenhöhe und in überschaubaren Zeiträumen zu Entscheidungen zur Perspektive der Theater zu kommen. Kein Kulturabbau in Vorpommern! 

Dabei gehen wir davon aus, dass die Region Vorpommern weiterhin über ein leistungsstarkes Theaterensemble mit vier Sparten (Schauspiel, Musiktheater, Ballett und Orchester) verfügt, das an den Standorten Stralsund, Greifswald und Putbus mit Angeboten und Vorstellungen präsent ist. 
Bereits herausgearbeitete Kooperationsmöglichkeiten sollen genutzt, nach neuen Synergieeffekten muss gesucht werden. Wir erinnern daran, dass unsere Theater in Greifswald und Stralsund sowie auf Rügen durch Verschmelzung schon seit Jahren Einsparungen erzielt haben. 
Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass das Land sich stärker und gerecht an der Finanzierung der Theater im östlichen Landesteil beteiligen muss. Dazu sind langfristig tragfähige Vereinbarungen erforderlich. Ein weiteres „Von der Hand in den Mund“ haben weder die Theater verdient noch darf es die Qualität der Arbeit gefährden. 
Besonders am Herzen liegt uns die schrittweise Angleichung von Löhnen und Gehältern der Beschäftigten am Theater an den Flächentarifvertrag. Mit ihrem Lohnverzicht haben die Beschäftigten in den letzten Jahren maßgeblich zum Erhalt der Theaterstrukturen beigetragen. Die kommunalen Träger müssen dazu ebenfalls ihren Beitrag leisten. Dazu befinden wir uns auf einem guten Weg. 
Was wir ausdrücklich nicht möchten, ist die Finanzierung von Tariflöhnen über Spartenschließung. 
Wir wollen selbst aktiv sein, um unser Theater besser und attraktiver für die Region zu machen. Deshalb regen wir an 
-        neben den drei festen Standorten mit umfangreichem Spielplan auch weiterhin kleinere Bühnen und Auftrittsmöglichkeiten in der Region zu nutzen, 
-        das Thema „Schule und Theater begegnen sich“ auszubauen und darüber hinaus auch Kooperationen im Freizeitbereich der Kinder und Jugendlichen im Auge zu haben, 
-        den Kontakt zwischen Bürgerschafts- und Kreistagsgremien, der Theaterleitung, den Künstlern und Angestellten sowie ihren Interessenvertretungen, Fördervereinen zu intensivieren. 
Das Theater kann und sollte noch besser in der Region verankert werden, z.B. durch Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und ganz besonders dem Tourismus. Das liegt durchaus in beiderseitigem Interesse. 
Wir können uns vorstellen, dass Workshops oder ein Beirat dazu beitragen können, Theater und Theaterinteressierte näher zueinander zu bringen und neue Ideen für ein starkes Theater zu entwickeln. 

Fraktion Die Linke fordert Feierlichkeiten zum Brückenjubiläum

Im Jahr 2027 feiert die Rügenbrücke ihr 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat die Fraktion Die Linke in der Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund eine Anfrage an die Verwaltung gerichtet. Darin wird erfragt, ob die Hansestadt plant, zu diesem Jubiläum eine größere Feierlichkeit zu veranstalten. Sollte dies bislang nicht vorgesehen sein, möchte die Fraktion wissen, ob sich die Stadt – gegebenenfalls in Kooperation mit dem Landkreis Vorpommern-Rügen und der Gemeinde Altefähr – eine entsprechende Veranstaltung vorstellen kann. Die Rügenbrücke, Deutschlands größte Schrägseilbrücke, wurde 2007 nach dreijähriger Bauzeit eröffnet und verbindet seitdem Stralsund mit der Insel Rügen. Das imposante Bauwerk gilt als Wahrzeichen der Region und als bedeutende Verkehrsader. Zur Eröffnung kamen rund 40.000 Gäste, um dieses wichtige Infrastrukturprojekt gemeinsam zu feiern. Seitdem findet jedes Jahr im Oktober der Rügenbrücken-Marathon statt, der zahlreiche Sportbegeisterte anzieht. „Das 20-jährige Jubiläum der Rügenbrücke bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Bedeutung dieses Bauwerks für die Region zu würdigen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Gästen sowie Partnerkommunen zu feiern“, so Steven Braun von der Fraktion Die Linke.„Wir regen daher an, frühzeitig mit den Planungen für ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm zu beginnen, um dieses Jubiläum gebührend zu begehen.“ Die Fraktion Die Linke erwartet eine positive Stellungnahme der Verwaltung und hofft auf breite Unterstützung für dieses Anliegen.

Wolfgang Meyer                                                                                                                                               Geschäftsführer/Pressesprecher

Links Fraktion setzt sich für Erhalt des Schulstandortes für Erziehungshilfe an der Förderschule „Ernst von Haselberg“ ein

Wolfgang Meyer

Die Fraktion Die Linke in der Stralsunder Bürgerschaft hat einen Antrag zur langfristigen Sicherung des Schulstandortes für Erziehungshilfe an der Förderschule „Ernst von Haselberg“ eingebracht. Anlass ist die Ankündigung des Bildungsministeriums Mecklenburg-Vorpommern, den Standort als physischen Lernort aufzugeben, wie aus der Pressemitteilung des Ministeriums vom 05. Februar 2026 hervorgeht. „Der drohende Wegfall des Schulstandortes für Erziehungshilfe hat weitreichende Folgen für die betroffenen Kinder und Familien“, erklärt Wolfgang Meyer, Pressesprecher der Fraktion Die Linke. „Viele Schülerinnen und Schüler müssten künftig unzumutbar lange Fahrtstrecken auf sich nehmen, wodurch ihre Bildungs- und Teilhabechancen massiv eingeschränkt würden. Zudem würde die Wahlfreiheit der Eltern bei der Beschulungsform eingeschränkt, wenn nicht sogar ganz wegfallen, was grundlegenden Prinzipien der Inklusion und individuellen Förderung widerspricht.“ Die Fraktion Die Linke fordert das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern auf, die getroffene Entscheidung kritisch zu evaluieren und gemeinsam mit der Hansestadt Stralsund sowie dem zuständigen Staatlichen Schulamt nachhaltige Lösungen für den Erhalt des wichtigen Schulstandortes zu finden. Darüber hinaus soll die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt, dem Landkreis Vorpommern-Rügen und weiteren Partnern ein tragfähiges Konzept zur langfristigen Sicherung des Schulstandortes entwickeln. „Der Standort der „Ernst von Haselberg“ Schule in Stralsund hat sich als sicherer Hafen für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf bewährt und ist ein fester Bestandteil der regionalen Bildungslandschaft“, betont Meyer. Die enorme Resonanz auf die laufende Petition – mit mehreren hundert Unterstützerinnen und Unterstützern aus Stralsund, dem gesamten Schulamtsbereich Greifswald und darüber hinaus – zeige die breite gesellschaftliche Rückendeckung für den Erhalt dieses Angebots. Mit dem Antrag setzt die Die Fraktion Die Linke ein klares Zeichen für Inklusion, Teilhabe und Chancengerechtigkeit und bekennt sich ausdrücklich zum Erhalt wohnortnaher, bewährter und inklusiver Bildungsangebote für Kinder mit besonderem Förderbedarf in Stralsund. Die Fraktion Die Linke ruft alle politischen Akteure und die Öffentlichkeit dazu auf, sich gemeinsam für die Zukunft der Kinder und Familien in der Hansestadt einzusetzen.

zur Benennung einer Straße in der Hansestadt Stralsund nach Harald Lastovka

Die Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE begrüßt den Vorschlag, eine Straße auf der nördlichen Hafeninsel nahe dem Ozeaneum nach Harald Lastovka zu benennen. Damit wird das kommunalpolitische Engagement und die langjährige Arbeit von Harald Lastovka als Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund gewürdigt. DIE LINKE sieht in der Straßenbenennung eine Erinnerung an einen verdienten Oberbürgermeister und ein Zeichen dafür, dass Engagement für die Stadt weiterhin anerkannt wird. Harald Lastovka hat während der herausfordernden Wendezeit die Verwaltungsstruktur an die neuen Bedingungen angepasst. Zudem prägte er erheblich die Entwicklung der Altstadt, sorgte für die Ansiedlung des Ozeaneums, förderte den Bau der Rügen Brücke und der Ortsumgehung und verbesserte die Infrastruktur. Besonders bedeutsam ist, dass Stralsund durch sein Wirken in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. „Viele der positiven Veränderungen, die wir heute erleben und auf die wir stolz sein können, gehen direkt auf sein Engagement zurück. Natürlich gab es in seiner Amtszeit auch Entscheidungen, die kritisch zu betrachten sind, wie der Verkauf des Klinikums und die Pläne bezüglich der Sparkasse. Doch für mich steht außer Frage, dass sein Gesamtverdienst und sein nachhaltiger Einfluss auf Stralsund deutlich überwiegen und die Stadt entscheidend vorangebracht haben.  Die Straßenbenennung ist für mich nicht nur ein Zeichen des Respekts gegenüber einem verdienten Oberbürgermeister, sondern auch ein Ausdruck dafür, dass politisches Engagement und Einsatz für das Gemeinwohl in Stralsund anerkannt und wertgeschätzt werden. Ich unterstütze den Vorschlag aus voller Überzeugung und hoffe, dass die Bürgerschaft am 4. Juni diesem würdevollen Andenken zustimmt,“ so Marc Quintana Schmidt Vorsitzender der Fraktion Die Linke