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zur Benennung einer Straße in der Hansestadt Stralsund nach Harald Lastovka

Stralsund, 01. Juni 2026 

Die Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE begrüßt den Vorschlag, eine Straße auf der nördlichen Hafeninsel nahe dem Ozeaneum nach Harald Lastovka zu benennen. Damit wird das kommunalpolitische Engagement und die langjährige Arbeit von Harald Lastovka als Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund gewürdigt. DIE LINKE sieht in der Straßenbenennung eine Erinnerung an einen verdienten Oberbürgermeister und ein Zeichen dafür, dass Engagement für die Stadt weiterhin anerkannt wird. Harald Lastovka hat während der herausfordernden Wendezeit die Verwaltungsstruktur an die neuen Bedingungen angepasst. Zudem prägte er erheblich die Entwicklung der Altstadt, sorgte für die Ansiedlung des Ozeaneums, förderte den Bau der Rügen Brücke und der Ortsumgehung und verbesserte die Infrastruktur. Besonders bedeutsam ist, dass Stralsund durch sein Wirken in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. „Viele der positiven Veränderungen, die wir heute erleben und auf die wir stolz sein können, gehen direkt auf sein Engagement zurück. Natürlich gab es in seiner Amtszeit auch Entscheidungen, die kritisch zu betrachten sind, wie der Verkauf des Klinikums und die Pläne bezüglich der Sparkasse. Doch für mich steht außer Frage, dass sein Gesamtverdienst und sein nachhaltiger Einfluss auf Stralsund deutlich überwiegen und die Stadt entscheidend vorangebracht haben.  Die Straßenbenennung ist für mich nicht nur ein Zeichen des Respekts gegenüber einem verdienten Oberbürgermeister, sondern auch ein Ausdruck dafür, dass politisches Engagement und Einsatz für das Gemeinwohl in Stralsund anerkannt und wertgeschätzt werden.  Ich unterstütze den Vorschlag aus voller Überzeugung und hoffe, dass die Bürgerschaft am 4. Juni diesem würdevollen Andenken zustimmt,“ so Marc Quintana Schmidt Vorsitzender der Fraktion Die Linke

Fraktion LINKE offene Liste diskutierte öffentlich über Lösungsmöglichkeiten für Schulkapazitäten

Wolfgang Meyer

Die zunehmende Kluft zwischen steigenden Schülerzahlen und den Kapazitäten unserer Schulen nahm die Fraktion LINKE offene Liste zum Anlass, zu einer öffentlichen Fraktionssitzung zu diesem Thema am 27. Juni 2016 in den Konferenzsaal des Rathauses einzuladen.
Sie hatte damit wohl den richtigen Nerv getroffen, denn der Einladung waren neben den Fraktionsmitgliedern und Vertretern der Stadtverwaltung etwa 40 Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt (die meisten sind Eltern von Schülern) gefolgt, sodass der Saal voll besetzt war.

Die Fraktionsvorsitzende, Frau Andrea Kühl, begrüßte sie alle mit Freude, erläuterte kurz die Situation, gab dann Herrn Tuttlies von der Stadtverwaltung das Wort und leitete dann die ebenso sachliche wie kritische Diskussion. Offensichtlich sind so schnell und nachhaltig wie möglich dringende Probleme zu lösen:
„Wir sind sehr erfreut darüber, dass viele junge Menschen sich in Stralsund niederlassen und eine Familie gründen. Dem müssen wir Rechnung tragen und unsere hierfür angedachten infrastrukturellen Lösungen auf dem Prüfstand stellen. Dazu gehören die Kapazitäten der Kitas, der Schulen, der Horte und natürlich auch die Freizeitangebote. Vor unserer Fraktion steht vor allem die Aufgabe, dieses Thema nicht aus den Augen zu verlieren und es beharrlich auch mit den gewählten Mitgliedern des Kreistages zu bearbeiten – dies umso mehr, als die Zuständigkeit und Verantwortlichkeit nicht mehr allein bei der Stadt, sondern nach der Kreisgebietsreform beim Kreistag und der Kreisverwaltung liegt, was nicht in jedem Fall ein Vorteil der Gebietsreform sein muss.

Wir haben uns der Initiative der Bürgerschaftsfraktion Bündnis 90/Grüne angeschlossen und einen Antrag zur nächsten Bürgerschaftssitzung mit gezeichnet, der darauf abzielt, die Stadtverwaltung zu beauftragen zu prüfen, welche städtischen Mittel verwendet, welche Fördermittel akquiriert und welche weiteren Möglichkeiten genutzt werden können, um eine Kapazitätserweiterung sowohl an der Hermann-Burmeister-Schule, als auch beim Schulzentrum am Sund zu realisieren,“ so Andrea Kühl.

Der seit 1996 wieder allmählich steigenden Geburten- und Schülerzahl muss eine entsprechende Aufnahmefähigkeit der Stralsunder Schulen gegenüber stehen und die freie Schulwahl gewahrt bleiben. Dies wurde an den Beispielen der Burmeister-Schule und des Schulzentrums am Sund näher erläutert und diskutiert.

Gerade bei diesen Themen sicherten sich zahlreiche Gäste ihr Rederecht, sparten nicht mit Lob, aber auch nicht mit Kritik. In der Diskussion ist deutlich geworden, dass die von der Stadtverwaltung geplanten Kapazitätserweiterungen mit Blick auf die Stadtentwicklung nicht ausreichend und zukunftsträchtig sind.

„Unsere Forderungen sind: dass die Erreichbarkeit der Schulen für die Schüler angemessen gut und sicher gestaltet wird. Die Linienführung des Öffentlichen Nahverkehrs so gestaltet wird, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Schulwege in vertretbarer Zeit zurücklegen können.

Für die weiterführenden Schulen sind Kapazitätserweiterungen zu planen und zu realisieren. Unsere gute Zusammenarbeit mit der Kreistagsfraktion der Partei Die LINKE wird uns dabei helfen.

Alle anderen Fraktionen der Bürgerschaft sind dazu natürlich ebenso aufgerufen“, so Fraktionsvorsitzende Andrea Kühl.

Frau Kühl dankte den Mitarbeitern der Verwaltung und den vielen Gästen für ihre konstruktive und informative Mitwirkung.

Fraktion Die Linke fordert Feierlichkeiten zum Brückenjubiläum

Im Jahr 2027 feiert die Rügenbrücke ihr 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat die Fraktion Die Linke in der Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund eine Anfrage an die Verwaltung gerichtet. Darin wird erfragt, ob die Hansestadt plant, zu diesem Jubiläum eine größere Feierlichkeit zu veranstalten. Sollte dies bislang nicht vorgesehen sein, möchte die Fraktion wissen, ob sich die Stadt – gegebenenfalls in Kooperation mit dem Landkreis Vorpommern-Rügen und der Gemeinde Altefähr – eine entsprechende Veranstaltung vorstellen kann. Die Rügenbrücke, Deutschlands größte Schrägseilbrücke, wurde 2007 nach dreijähriger Bauzeit eröffnet und verbindet seitdem Stralsund mit der Insel Rügen. Das imposante Bauwerk gilt als Wahrzeichen der Region und als bedeutende Verkehrsader. Zur Eröffnung kamen rund 40.000 Gäste, um dieses wichtige Infrastrukturprojekt gemeinsam zu feiern. Seitdem findet jedes Jahr im Oktober der Rügenbrücken-Marathon statt, der zahlreiche Sportbegeisterte anzieht. „Das 20-jährige Jubiläum der Rügenbrücke bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Bedeutung dieses Bauwerks für die Region zu würdigen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Gästen sowie Partnerkommunen zu feiern“, so Steven Braun von der Fraktion Die Linke.„Wir regen daher an, frühzeitig mit den Planungen für ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm zu beginnen, um dieses Jubiläum gebührend zu begehen.“ Die Fraktion Die Linke erwartet eine positive Stellungnahme der Verwaltung und hofft auf breite Unterstützung für dieses Anliegen.

Wolfgang Meyer                                                                                                                                               Geschäftsführer/Pressesprecher

Links Fraktion setzt sich für Erhalt des Schulstandortes für Erziehungshilfe an der Förderschule „Ernst von Haselberg“ ein

Wolfgang Meyer

Die Fraktion Die Linke in der Stralsunder Bürgerschaft hat einen Antrag zur langfristigen Sicherung des Schulstandortes für Erziehungshilfe an der Förderschule „Ernst von Haselberg“ eingebracht. Anlass ist die Ankündigung des Bildungsministeriums Mecklenburg-Vorpommern, den Standort als physischen Lernort aufzugeben, wie aus der Pressemitteilung des Ministeriums vom 05. Februar 2026 hervorgeht. „Der drohende Wegfall des Schulstandortes für Erziehungshilfe hat weitreichende Folgen für die betroffenen Kinder und Familien“, erklärt Wolfgang Meyer, Pressesprecher der Fraktion Die Linke. „Viele Schülerinnen und Schüler müssten künftig unzumutbar lange Fahrtstrecken auf sich nehmen, wodurch ihre Bildungs- und Teilhabechancen massiv eingeschränkt würden. Zudem würde die Wahlfreiheit der Eltern bei der Beschulungsform eingeschränkt, wenn nicht sogar ganz wegfallen, was grundlegenden Prinzipien der Inklusion und individuellen Förderung widerspricht.“ Die Fraktion Die Linke fordert das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern auf, die getroffene Entscheidung kritisch zu evaluieren und gemeinsam mit der Hansestadt Stralsund sowie dem zuständigen Staatlichen Schulamt nachhaltige Lösungen für den Erhalt des wichtigen Schulstandortes zu finden. Darüber hinaus soll die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt, dem Landkreis Vorpommern-Rügen und weiteren Partnern ein tragfähiges Konzept zur langfristigen Sicherung des Schulstandortes entwickeln. „Der Standort der „Ernst von Haselberg“ Schule in Stralsund hat sich als sicherer Hafen für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf bewährt und ist ein fester Bestandteil der regionalen Bildungslandschaft“, betont Meyer. Die enorme Resonanz auf die laufende Petition – mit mehreren hundert Unterstützerinnen und Unterstützern aus Stralsund, dem gesamten Schulamtsbereich Greifswald und darüber hinaus – zeige die breite gesellschaftliche Rückendeckung für den Erhalt dieses Angebots. Mit dem Antrag setzt die Die Fraktion Die Linke ein klares Zeichen für Inklusion, Teilhabe und Chancengerechtigkeit und bekennt sich ausdrücklich zum Erhalt wohnortnaher, bewährter und inklusiver Bildungsangebote für Kinder mit besonderem Förderbedarf in Stralsund. Die Fraktion Die Linke ruft alle politischen Akteure und die Öffentlichkeit dazu auf, sich gemeinsam für die Zukunft der Kinder und Familien in der Hansestadt einzusetzen.

zur Benennung einer Straße in der Hansestadt Stralsund nach Harald Lastovka

Die Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE begrüßt den Vorschlag, eine Straße auf der nördlichen Hafeninsel nahe dem Ozeaneum nach Harald Lastovka zu benennen. Damit wird das kommunalpolitische Engagement und die langjährige Arbeit von Harald Lastovka als Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund gewürdigt. DIE LINKE sieht in der Straßenbenennung eine Erinnerung an einen verdienten Oberbürgermeister und ein Zeichen dafür, dass Engagement für die Stadt weiterhin anerkannt wird. Harald Lastovka hat während der herausfordernden Wendezeit die Verwaltungsstruktur an die neuen Bedingungen angepasst. Zudem prägte er erheblich die Entwicklung der Altstadt, sorgte für die Ansiedlung des Ozeaneums, förderte den Bau der Rügen Brücke und der Ortsumgehung und verbesserte die Infrastruktur. Besonders bedeutsam ist, dass Stralsund durch sein Wirken in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. „Viele der positiven Veränderungen, die wir heute erleben und auf die wir stolz sein können, gehen direkt auf sein Engagement zurück. Natürlich gab es in seiner Amtszeit auch Entscheidungen, die kritisch zu betrachten sind, wie der Verkauf des Klinikums und die Pläne bezüglich der Sparkasse. Doch für mich steht außer Frage, dass sein Gesamtverdienst und sein nachhaltiger Einfluss auf Stralsund deutlich überwiegen und die Stadt entscheidend vorangebracht haben.  Die Straßenbenennung ist für mich nicht nur ein Zeichen des Respekts gegenüber einem verdienten Oberbürgermeister, sondern auch ein Ausdruck dafür, dass politisches Engagement und Einsatz für das Gemeinwohl in Stralsund anerkannt und wertgeschätzt werden. Ich unterstütze den Vorschlag aus voller Überzeugung und hoffe, dass die Bürgerschaft am 4. Juni diesem würdevollen Andenken zustimmt,“ so Marc Quintana Schmidt Vorsitzender der Fraktion Die Linke

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