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Sachantrag zur Sicherung der Stralsunder Volkswerft

Fraktion DIE LINKE. gemeinsam mit SPD, BfS, Wählergr. Adomeit u. CDU

Die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund beschließt:

Der Präsident der Bürgerschaft sowie der Oberbürgermeister werden beauftragt, sich mit der nachstehenden Erklärung der Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund an die Bundesregierung, die Landesregierung sowie die Mitarbeiter der Stralsunder Werft zu wenden:

Die Bürgerschaft unterstützt alle Bemühungen zur Entwicklung einer nachhaltigen Perspektive für die Stralsunder Werft.

Die Bürgerschaft begrüßt ausdrücklich die Initiativen von Land und Bund den Werftstandort Stralsund langfristig zu sichern, die Arbeitsplätze in der Werft, aber auch im Bereich der Zulieferbetriebe zu erhalten und das finanzielle Überleben der Werft zu gewährleisten.

Sie unterstreicht, dass die Stralsunder Werft für die Hansestadt Stralsund, aber auch für das Umland von größter wirtschaftlicher Bedeutung ist. 

Die Stralsunder Werft kann über eine wechselvolle Geschichte seit ihrer Gründung 1948 zurück blicken. Nach der Wende erfolgten Privatisierungswellen und Verkäufe. Innerhalb der Jahre 1993 bis 2010 wechselte die Werft fünf mal ihren Eigentümer. Zuletzt entstand die P+S Werften GmbH, eine Verschmelzung der Stralsunder Volkswerft und der Wolgaster Peenwerft. Den überwiegenden Anteil an der GmbH hält die HSW Treuhand- und Beteiligungsgesellschaft. Allerdings ist die P+S Werften GmbH ein Neuling im Spezialschiffbau und Fachleute haben Bedenken an der Zukunft der beiden Werften angemeldet. Um eine drohende Insolvenz abzuwenden, stellten Bund und Land insge-
samt 152,4 Millionen Euro als Kredit bereit. In den nächsten drei Jahren sollten die Mitarbeiter auf einen Teil ihres Lohnes in Höhe von 68 Millionen Euro verzichten.

Am 29.08.2012 stellte die P+S Werften GmbH einen Insolvenzantrag.

Insolvenzantrag der P+S Werften GmbH hier

Geschichte der Stralsunder Werft WIKI

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