Grundschule Andershof Nutzungskonzept und Sanierung Sporthalle
- Wie sollen die bisher von der Volkshochschule genutzten Räume nach deren Auszug künftig genutzt werden?
- Wann ist mit der Fertigstellung der Sanierung der Sporthalle zu rechnen?
- Welche perspektivischen Lösungen gibt es gemeinsam mit dem Landkreis um künftig dem wachsensen Bedarf an Schulräumen, Kita - und Hortplätzen im Stadtteil Andershof Rechnung zu tragen?
Begründung:
Öffentliches Interesse!
Herr Albrecht beantwortet die Anfrage wie folgt:
zu 1.: Die bisher von der Volkshochschule genutzten Räume werden nach deren Auszug zunächst inspiziert und wenn nötig malermäßig in Stand gesetzt. Zunächst werden die Bedarfe der Schule gedeckt. Darüber hinausgehende Wünsche Dritter sind bis jetzt nicht bekannt. Eine Vermietung, außer für schulische Belange oder Bedarfe der Kinderbetreuung, ist bisher nicht vorgesehen.
Zu 2.: Das Zentrale Gebäudemanagement hat im Rahmen einer befristeten Ausschreibung ein Architekturbüro für die Gebäudeplanung ermittelt. Ausschlaggebende Wertungskriterien waren die Erfahrung mit Neubau- und Sanierungsprojekten im allgemeinen und im Besonderen die Erfahrungen bei dem Neubau von Ein-Feld-Sporthallen und dem vom Ministerium vorgegebenen Kostenrahmen von 1,5 Mio. €. Der Vergabevorschlag wurde der Verwaltung geprüft und dem Ausschuss für Finanzen und Vergabe zur Beratung sowie dem Hauptausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt. Realistisch ist ein Realisierungszeitraum von ca. 1,5 Jahren.
Zu 3.: Für die Bedarfsermittlung, -erfassung, -bewertung und -deckung von Kinderbetreuungseinrichtungen wie Kinderkrippen, Kindergärten und Horten ist ausschließlich der Landkreis zuständig. Im Rahmen der Möglichkeiten der Hansestadt will diese mit dem Landkreis und den jeweiligen Trägern vor Ort eng zusammenarbeiten und diese unterstützen. Aktuell begleitet die Hansestadt zwei Vorhaben von Kita-Trägern im Stadtgebiet Andershof. Die Schaffung der großen Wohngebiete in Andershof und Devin haben nicht zu einem wesentlichen Anstieg der Schülerzahlen an der Grundschule Andershof geführt. Mit dem Auszug der Volkshochschule ergeben sich weitere Möglichkeiten für eine Hortnutzung im Schulgebäude. Frau Kühl macht auf die äußerst schwierige Platzlage in Andershof für Krippen- und Kitaplätze aufmerksam. Frauen müssten sich bereits in der frühen Schwangerschaft in den Einrichtungen anmelden in der Hoffnung, einen der wenigen Plätze für ihr Kind zu bekommen. Herr Albrecht nimmt die Kritik zur Kenntnis und sichert zu, dass er dies an den zuständigen Landkreis weiter geben wird. Weiter informiert er, dass ihm ein Entwurf der Kindertagesstättenbedarfsplanung vorliegt. Allerdings weist er darauf hin, dass es derzeit noch keine Kindertagesstättenförderungen gibt. Auf eine Aussprache wird verzichtet.
