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Das sowjetische Ehrenmal auf dem Neuen Markt

Wolfgang Meyer
Sowjetisches Ehrenmal vor der St.-Marien Kirche

Die Stadt beabsichtigt, mit Hilfe von Fördergeldern und eigenen Mitteln den Bereich des Neuen Marktes so umzugestalten, dass er den Wünschen der Anrainer, aller Stralsunder Bürger und der Touristen besser entspricht, als er das zur Zeit kann. Ein unfangreiches Bürgerbeteiligungsprogramm hat schon in den ersten Wochen zu einem lebhaften Meinungsaustausch und vielen Ideen und Vorschlägen geführt. Mitglieder und Sympathisanten der LINKEN beteiligen sich daran.

Der gegenwärtige Neue Markt hat eigentlich zwei Probleme: einerseits die ständig wechselnde Nutzung als Marktplatz, Parkplatz oder Veranstaltungsort, andererseits das Ausbleiben einer gründlichen Sanierung von Ehrenmal und Friedhof. Der Bau einer Tiefgarage unter dem Neuen Markt mit etwa 150 bis 200 Stellplätzen könnte das Parkplatzproblem für Anlieger, Anwohner und Besucher aus Nah und fern lösen. Der Platz selbst würde dann mit entsprechender Gestaltung und Begrünung für Veranstaltungen und Märkte, aber auch als Ruhezone zur Verfügung stehen. Neubrandenburg hat dafür 2008 im Zentrum der Stadt ein nachahmenswertes Beispiel geschaffen. So könnte sogar ein vollwertiger „Ersatz“ für den Rathausplatz entstehen.

Welche Geschichte erzählt das sowjetische Ehrenmal ? Gibt es mehrere, kann man sich das aussuchen ? Ein Blick auf das Relief gibt eine eindeutige Antwort: es ist die Geschichte der Befreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus. Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat uns das in seiner großen Rede am 8. Mai 1985 in’s Stammbuch geschrieben: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“. Es gibt nur diese eine Geschichte, und eben diese muss den nachfolgenden Generationen erzählt werde.

Ehrenmal und Friedhof entstanden vor 68 Jahren am Neuen Markt, seit 1967 zeigen sie sich in ihrer jetzigen Gestalt und sind unverzichtbarer Bestandteil des Bildes und des Gedächtnisses der Stadt geworden. Zusammen mit dem Bildhauer Fritz Rogge aus Dresden haben angesehene und namhafte Bürger Stralsunds am Bau dieses Ehrenmals mitgewirkt:
- Günther Möhring, langjähriger Stadtarchitekt, und
- Hartmut Olejnik, Gartenbau-Ingenieur und Tierparkdirektor.

Die Erhaltung, ständige Wartung und Pflege der Denkmalanlage (ohne bauliche Veränderungen) sollte dauerhaft einem städtischen Betrieb übertragen werden. Bürgerschaft und Verwaltung müssen ständig ein Auge darauf haben. Das sind wir den Toten und dem Ehrenmal schuldig.

(Bericht zum Ehrenmal auf Wikipedia)

 

Das sowjetische Ehrenmal und das Weltkulturerbe

Der Welterbe-Beirat der Hansestadt Stralsund hat sich lt. Tätigkeitsbericht im November 2013 mit dem sowjetischen Ehrenmal auf dem Neuen Markt beschäftigt und folgendes protokolliert: weiterlesen

 

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