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Kreuzweg macht Halt vor Ehrenmal

Ostseezeitung /Christian Rödel
Foto: Christian Rödel

Der erste Stralsunder Prozessionszug machte gestern Nachmittag auch am sowjetischen Ehrenmal auf dem Neuen Markt Halt, um der Opfer des Zweiten Weltkrieges zu gedenken.

Bericht der OZ/ Ostseezeitung:

Bemerkenswert in zweierlei Hinsicht war gestern Nachmittag der erste Ökumenische Kreuzweg von Katholiken und Protestanten in der Hansestadt: Einerseits hat es so einen gemeinsamen Prozessionszug beider Konfessionen in der Passionszeit noch nicht in Stralsund gegeben, und zum anderen wurde vor dem sowjetischen Ehrenmal eine solche christliche Andacht bislang ebenfalls noch nicht abgehalten.

Nach dem Zwischenstopp vor dem Ehrenmal für die gefallenen russischen Soldaten während des Zweiten Weltkrieges zog die Prozession weiter durch die Altstadt in die Langenstraße, wo die Gläubigen vor der einstigen jüdischen Synagoge Halt machten.
Der Kreuzweg endete vor der Nikolaikirche neben dem Rathaus.

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